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Beikraut entfernen – von vielen auch Unkraut jäten genannt – gehört für die meisten von uns nicht zu ihrer Lieblingsbeschäftigung. Dabei könnte das Jäten auch relativ einfach von der Hand gehen, wenn man einige Dinge beachtet, regelmäßig dahinter geht, das passende Werkzeug verwendet und einige der scheinbar ungeliebten Beikräuter an bestimmten Stellen einfach wachsen lässt. Hier erfahrt ihr, wie und mit welchem Werkzeug man am besten jätet und was man dabei beachten sollte.

Auf dieser Seite findest du:
Muss man überhaupt jäten?
Was ist Unkraut eigentlich?
Wann ist die beste Zeit zum Jäten?
Garten-Werkzeuge und Methoden
- Topfkralle / Hand-Gartenhäckchen
- Wurzelstecher
- Jätschlinge
- Doppelhacke
- Feldhaue bzw. -hacke
- Zieh- bzw. Pendelhacke
- Stechspaten
Wir lieben unseren Slowflower® Garten und die Pflanzenvielfalt in ihm. Dazu gehören nicht nur klassische Nutzpflanzen, Beeren, Gemüse und Küchenkräuter, sondern eben auch das eine oder andere Beikraut, das selbst den Weg in unseren Garten gefunden hat.
Muss man in einem Slowflower® Garten also überhaupt jäten?
Man sollte nicht der Illusion unterliegen, dass ein Slowflower® Garten ganz ohne Kontrolle, Struktur und regelmäßigen, persönlichen Zeitaufwand auskommt. Kräuter und Gemüse müssen ausgejätet, bestimmte sich selbst ausgesäte Pflanzen sollten umgepflanzt und stark wuchernde Pflanzen reduziert werden, damit wirklich eine Pflanzenvielfalt entsteht. Ganz ohne Kontrolle wird ansonsten ein abwechslungsreiches Beikräuterbeet ganz schnell zum Beinwellfeld, der Giersch erstickt alle Erdbeerpflanzen oder die Brennnesselweide verhindert das Betreten des Sitzplatzes. Für uns ist klar: Etwas Zeitaufwand sollte für das Jäten auch in naturnahen Slowflower® Gärten wöchentlich eingeplant werden.
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Ein Beispiel: Das stark wuchernde Wurzelwerk des Giersches droht hier im Frühjahr die ansonsten ebenfalls sich durch Wurzeln ausbreitende Minze zu verdrängen. Jätet man nicht zeitig aus, kann die Minze sogar ganz verschwinden.
Was ist Unkraut überhaupt?
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Die Pflanzengruppe der „Unkräuter“ gibt es nicht. Was versteht man also unter dem Begriff?
Als Unkräuter werden von uns Menschen gerne jene Kräuter bezeichnet, die wir nicht gepflanzt haben und die wir nicht als wertvoll anerkennen. Das Unkraut ein stark subjektiv geprägter Begriff ist, zeigen folgende Beispiele: Was für die einen in jenem Beet eine gewünschte Pflanze ist, ist für die anderen ein Unkraut. So werden z.B. Akelei von den einen als hübsche Frühlingsblüher angepflanzt, die anderen sehen die tiefwurzelnde Pflanze als störendes, sich stark vermehrendes Unkraut für ihre frisch gepflanzten Frühlingssalate. Oder: Giersch ist ein bekanntes Superfood und gleichzeitig ein lästiges Unkraut, das angepflanzte Kulturen mit ihren weit verzweigten Wurzel zu ersticken vermag.
Unkraut liegt also im Auge der betrachtenden Person: Es handelt sich dabei um jene Pflanzen, die sich unerwünscht in Beeten und Töpfen, auf Wegen und im Rasen breit machen und dabei den gewünschten Pflanzen Nährstoffe und Wasser wegnehmen, sodass deren Wachstum negativ beeinflusst wird. Im Extremfall werden diese durch das Unkraut sogar erstickt.
Unkräuter auch einmal aus einem anderen Blickwinkel sehen
Was für uns ein Unkraut ist, sollte aber nicht grundsätzlich verteufelt werden. Auch wenn sie uns stören, haben viel der heimischen Wildkräuter für das lokale Ökosystem einen hohen Stellenwert und dienen für zahlreiche Insekten und Tiere als Lebensraum und wichtige Nahrungsquelle. Es lohnt sich deshalb manchmal, das vermeintliche Unkraut aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und sie an passenden Stellen bewusst stehen zu lassen.
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Ein Beispiel: Die Raupen des Tagpfauenauges ernähren sich in der Regel von den Blättern der Großen Brennnessel.
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Wann ist die beste Zeit zum Jäten
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Die beste Zeit zum Jäten ist jetzt.
Was wir damit meinen? Am besten ist, wenn du wirklich laufend quasi im Vorbeigehen bestimmte Unkräuter entfernst. Denn eines ist klar: Je kleiner die Pflanzen sind, desto einfacher lassen sie sich entfernen oder ggf. umpflanzen. Die beste Zeit zum Jäten gibt es zwar so also nicht, achtet man aber auf einige Rahmenbedingungen, geht das Jäten nicht nur leichter von der Hand, sondern ist auch effizienter. Wichtig sind folgende Punkte:
Grundsätzlich so klein wie möglich
Junge Pflanzen werden meist noch mit ihren Wurzeln erwischt und können damit dauerhaft entfernt werden. Wer alle paar Tage oder zumindest wöchentlich etwas jätet, erspart sich im Vergleich zum monatlichen Jäten Zeit. Hat das unerwünschte Beikraut nämlich eine gewisse Größe erreicht, ist das Entfernen deutlich zeitintensiver. Oft lässt sich dann nur der grüne Teil der Pflanzen entfernen, die Wurzeln schlagen bei vielen Beikräutern wie z.B. Löwenzahn recht schnell einfach wieder neu aus.
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Vor der Selbstaussaat
Das gleiche gilt für die Jahreszeit. Beginnt man zeitig im Frühjahr hat man schon einen Teil der Beikräuter aus dem Garten entfernt, bevor sie sich weiter ausbreiten können. Blühen Wildkräuter erst einmal und bilden Samen, vermehren sie sich oft explosionsartig. Dies gilt z.B. für Löwenzahn, behaartes Schaumkraut, Akelei oder auch Frauenmantel. Diese Pflanzen sollten unbedingt vor ihrer Blütezeit entfernt werden. Damit erspart man sich eine Menge Arbeit.
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Feuchter Boden
Je feuchter der Boden, desto leichter lassen sich die meisten Pflanzen entfernen. In trockenen, harten Böden bleiben die Wurzeln häufig bestehen. Beim nächsten Regen treiben diese gerne wieder aus. Ausnahme ist hier das Jäten mit dem Jätpendel. Hier sollte der Boden eher trocken sein.
TIPP: Ist es lange trocken und man möchte z.B. einen Kiesplatz jäten, macht es durchaus Sinn, ihn ca. eine halbe Stunde vor dem Jäten zu gießen.
Mond
Wer mit dem Mond gärtnert, entfernt Beikraut bei abnehmendem Mond kurz vor Neumond. In dieser Zeit ist besonders viel Saft der Pflanzen im unterirdischen Teil der Pflanze. Schafft man es nun, die Pflanze beim Jäten mit den Wurzeln zu entfernen, schädigt man diese dabei maximal. In einem Wurzelzeichen (Erdzeichen) – Steinbock, Stier oder Jungfrau – gejätete Pflanzen sollen ebenfalls zur effizienten Schädigung der Wurzeln beitragen. Gründliches Jäten planen wir meist an diesen Tagen ein. Dazwischen sollte aber auch immer einmal wieder Beikraut gezupft werden.
Garten-Werkzeuge und Methoden
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Clever Jäten: Weniger Arbeit und mehr Erfolg mit dem richtigen Werkzeug
Zum Beikraut Jäten stehen sehr viele verschiedene Geräte und Methoden zur Verfügung. Die Auswahl unterliegt zwar zum Teil den persönlichen Vorlieben, ist aber auch sehr von der zu entfernenden Pflanze abhängig.
Je nach Beikraut sollten andere Werkzeuge und Methoden gewählt werden. Pflanzen entwickeln ganz unterschiedliche Wurzelsysteme. Während Flach- oder Herzwurzler bei feuchtem Boden oft gut aus der Erde gezogen werden können, bilden Tiefwurzler (z.B. Löwenzahn, Beinwell oder Ampfer) eine starke Pfahlwurzel aus, die tief in das Erdreich führt. Nicht nur die Wurzel des Beikrautes, sondern auch die Nähe zur gewünschten Pflanze, die Art der Pflanze, die stehen bleiben soll sowie die Dichte des Unkrautbefalls sind entscheidend für die Auswahl des Gartenwerkzeuges. Gut gewähltes Werkzeug erleichtert die Arbeit immens!
Grundsätzliches: Da viel mit den Händen gearbeitet wird, empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen. In vielen Fällen bewegt man sich beim Jäten auch auf allen Vieren, das Tragen von Knieschonern oder das Benutzen einer dünnen Knieunterlage ist deshalb oft hilfreich.
Kleines Werkzeug / Handwerkzeug
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Arbeiten mit der Topfkralle / Hand-Gartenhäckchen
Für was verwende ich das Werkzeug?
Vor allem zum Jäten in Blumentöpfen, Trögen, Hochbeeten, auf kleinen Flächen und zum gezielten Ausstechen von nahe an der gewünschten Pflanzen wachsenen Beikräutern haben sich Hand-Topfkrallen mit Stechwerkzeug bewährt. Auch zum Entfernen einzelner Beikräuter beim Spazieren durch den Garten sind sie bestens geeignet, da sie durch ihre handliche Form gut mitgetragen werden können.
Welche Pflanzen lassen sich am besten entfernen?
Das Werkzeug eignet sich vor allem zum Entfernen von oberflächlich wurzelnden Beikräutern, zum gezielten Jäten von noch jungem Beikraut wie behaartem Schaumkraut, Gundermann, Gräsern, Ackerwinden,..., sowie zum Jäten von gerade aufkeimendem Beikraut zwischen eng gepflanzenten Reihen z.B. im Hochbeet.
Für was ist das Werkzeug nicht so gut geeignet?
Die Hand-Gartenkralle eignet sich eher nicht zum flächigen Jäten von großen Beeten, zum Entfernen von großen, breit wurzelnden Pflanzen sowie von schon tief wurzelnden Pflanzen wie Löwenzahn.
Eine besonders vielseitig verwendbare Variante ist die Topfkralle Spika aus Kupferlegierung (hier kannst du die Topfkralle SPIKA online bestellen). Mit ihren zwei Seiten – den drei gebogenen Krallenzinken auf der einen und einer Spitze zum Ausstechen auf der anderen Seite – ist sie das perfekte Universalgerät für Balkon und Garten. Mit der spitzen Seite lässt sich gezielt und präzise selbst eng an den gewünschten Pflanzen wachsendes Beikraut entfernen. Auch im Garten oder Hochbeet können damit schnell einzelne Beikräuter entfernt werden. Mit den Krallenzinken kann der Boden leicht durchlüftet und aufgelockert werden. Dabei wird gleich aufkeimendes Beikraut gejätet.



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Arbeiten mit dem Wurzelstecher
Für was verwende ich das Werkzeug?
Will man bei Entfernen von Beikräutern langfristig erfolgreich sein, ist es wichtig, sich auch die Wurzeln der Pflanzen etwas genauer anzuschauen. Während z.B. viele Gräser ein kompakten, nicht tief in die Erde reichenden Wurzelballen ausbilden, bilden manche Pflanzen eine starke, tief in die Erde reichenden Pfahlwurzel. Der von vielen im Garten nicht geliebte Löwenzahn, aber auch z.B. der Blutampfer oder Akelei gehören zu den sogenannten Tiefwurzlern. Entfernt man bei solchen Pflanzen nur den oberen grünen Teil oder noch etwas von der Wurzel, schlagen sie meist nach kurzer Zeit aus ihrer Pfahlwurzel ganz einfach wieder aus. Da diese Wurzeln aber wirklich tief in festen Boden vordringen, ist das Entfernen oft gar nicht so einfach. Ein Wurzelstecher ist für solche Pflanzen die beste Lösung.
Welche Pflanzen lassen sich am besten entfernen?
Wurzelstecher (hier findest du ein hochwertiges Modell aus Kupferlegierung) eignen sich vor allem zum gezielten Entfernen von Tiefwurzlern wie Löwenzahn, Ackerwinden, Ampfer, Ackerschachtelhalm, Akelei, Krenwurzeln,... . Diese werden mit dem Wurzelstecher einzeln aus der Erde ausgestochen.



Wie wende ich den Wurzelstecher an?
Am besten sollte der Wurzelstecher nach dem Regen abgewendet werden, wenn der der Boden feucht ist. Er wird direkt an der Wurzel angesetzt und möglichst tief in den Boden getrieben und leicht hin und her bewegt. Evenutell wiederholt man das auf beiden Seiten der Wurzel. In dem man die Griff im Winkel von ca. 45 Grad nach hinten drückt und gleichzeitig am oberen Teil der Wurzel zieht, kann man das Beikraut entfernen. Zieht man nur am grünen Teil, reißt dieses meist ab. In Gartenböden funktioniert das recht gut, auf Kieswegen ist es schon anspruchsvoller und gelingt leider nicht immer. Es gilt einfach einen möglichst langen Teil der Wurzel zu entfernen, damit das Beikraut nicht in wenigen Tagen wieder gedeiht.
TIPP: Beim Entfernen von Tiefwurzlern spielt das richtige Mondzeichen eine wichtige Rolle.
Für was ist das Werkzeug nicht so gut geeignet?
Der Wurzelstecher eignet sich eher nicht zum Entfernen von großen, breit wurzelnden Pflanzen sowie zum großflächigen Jäten.
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Arbeiten mit der Jätschlinge
Für was verwende ich das Werkzeug?
Gerade im zeitigen Frühjahr oder oft auch nach dem Jäten gedeiht Beikraut oft wie frisch ausgesät. Die feinen, noch nicht tief wurzelnden Keimlinge lassen sich ausgezeichnet mit einer Jätschlinge entfernen. Egal um welches Beikraut es sich handelt, solange es noch unter 1 bis 2 cm Höhe ist, lässt es sich meist sehr gut entferen. Dabei ist die vor allem für den Einsatz in Pflanztrögen, Hochbeeten oder in kleinen Beeten geeignet.
Welche Pflanzen lassen sich am besten entfernen?
Jedes Beikraut, welches frisch gekeimt ist!
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Wie wende ich die Jätschlinge an?
Die im Jätschlinge (Jätschlinge NUNKI jetzt bestellen) im Winkel von ca. 45 Grad mit leichtem Druck über die Erde ziehen. Dabei sollte sie ca. 0,5 bis 1 cm in den Boden eindringen. Jäten man am Morgen, kann man an warmen Tagen das Beikraut auf der Erde liegen lassen. Bis zum Abend sollte es vertrocknet sein. An feuchten Tagen empfiehlt es sich, es zu entfernen, damit es nicht wieder anwurzelt.
Für was ist das Werkzeug nicht so gut geeignet?
Ist das Beikraut schon größer, wird nur der obere grüne Teil abgeschabt, die Pflanze schlägt in kurzer Zeit wieder aus. Auch Tiefwurzler (Ausnahme sind ganz junge Pflanzen) können damit nicht befriedigend entfernt werden. Zum Jäten von größeren Flächen im Garten ist außerdem eine Hacke besser geeignet.
Großes Werkzeug / Arbeiten mit Hacken
Gartenhacken, -harken bzw. -hauen werden dazu verwendet um einerseits den Gartenboden zu bearbeiten und ihn zu lockern, andererseits um Beikraut samt Wurzeln zu entfernen. Je nach Bodenbeschaffenheit und Einsatz gibt eine große Auswahl an solchen Werkzeugen. Dabei sind viele davon für spezielle Anwendungen entwickelt worden. Wir stellen dir hier einige Universalwerkzeuge vor, die für viele Arbeiten geeignet sind.
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Arbeiten mit der Doppelhacke
Für was verwende ich das Werkzeug?
Die Doppelhacke besteht aus zwei verschiedenen Seiten, einer geschlossenen Seite und einer gezahnten Seite. Die geschlossene Seite kann dabei eine Dreiecksform oder ein gerades Blatt aufweisen, die gezahnte Seite besteht meist aus zwei oder drei Zähnen. Auf Grund ihrer schmalen Form ist sie bestens geeignet, um zwischen Pfanzen bzw. in engen Reihen zu jäten und die Erde aufzulockern. Auch für das gezielte Jäten von z.B. Gräsern auf Kieswegen ist diese Hacke gut geeignet.
Welche Pflanzen lassen sich am besten entfernen?
Das Werkzeug eignet sich vor allem zum Entfernen von oberflächlich wurzelnden oder noch jungen tiefwurzelnden Beikräutern, sowie zum Jäten von gerade aufkeimendem Beikraut zwischen eng gepflanzenten Reihen.
Wie wende ich die Doppelhacke an?
Während man die geschlossene Seite zum Jäten verwendet, dient die gezahnte Seite anschließend zum Lockern der Erde.
Für was ist das Werkzeug nicht so gut geeignet?
Die Doppelhacke eignet sich eher nicht zum flächigen Jäten von großen Beeten, zum Entfernen von großen, breit wurzelnden Pflanzen sowie von schon tief wurzelnden Pflanzen wie Löwenzahn.
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Arbeiten mit der Feldhaue bzw. -hacke
Für was verwende ich das Werkzeug?
Die Feldhaue (Unser Testsieger: Feldhaue SIRIUS hier bestellen) besteht aus einem dreieckigen Blatt. Auf Grund ihrer Form ist sie sehr gut geeignet, um im Frühjahr aus kleinen bis mittelgroßen Beeten Beikraut zu entfernen, ohne dieses tiefgründig umzugraben. Das Beet wird so gleichzeitig durchgehackt und so für die Bepflanzung vorbereitet. Außerdem lassen sich damit gezielt Beikräuter auf Wegen, zwischen Nutzpflanzen oder in den Beet-Wegen entfernen.
Welche Pflanzen lassen sich am besten entfernen?
Das Werkzeug eignet sich vor allem zum gezielten Entfernen von oberflächlich bis mittleren tiefwurzelnden Beikräutern.
Für was ist das Werkzeug nicht so gut geeignet?
Größere, schon großflächig wurzelnde Pflanzen und schon sehr tief wurzelnde Pflanzen lassen sich damit nicht gut entfernen.
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Arbeiten mit der Zieh- bzw. Pendelhacke
Für was verwende ich das Werkzeug?
Die Zieh- und Pendelhacken bestehten aus einem scharfen Blatt. Während bei der Ziehhacke das Blatt fix am Stiel fixiert ist, ist bei der Pendelhacke das beidseitig geschärfte Messer (Blatt) an einem beweglichen Metallbügel montiert. Bei Vorwärts- und Rückwärtsbewegung kann es sich frei hin und her neigen. Beide Hacken sind gut geeignet, um junges Beikraut auf Kieswegen und Beet-Wegen zu entfernen, ohne dabei das Erdreich tief umzugraben.
Welche Pflanzen lassen sich am besten entfernen?
Das Werkzeug eignet sich vor allem zum Entfernen von jungen, oberflächlich wurzelnden Beikräutern.
Wie wende ich diese Hacken an?
Schiebe und ziehe die Pendelhacke einfach in einer flachen Bewegung knapp unter der Erdoberfläche über den Beet-Weg oder das Kies. Die pendelnde Klinge schneidet junge Beikräuter direkt an der Wurzel ab, ohne das Erdreich tief umzugraben oder den Untergrund des Kiesweges aufzuweichen. Das Pendeln sollte möglichst in kurzen Abständen durchgeführt werden.
Im Unterschied zur Pendelhacke arbeitet man mit der Ziehhacke nur in ziehenden bzw. ganz leicht hackenden Bewegungen, die Wirkung ist aber dieselbe.
Für was ist das Werkzeug nicht so gut geeignet?
Älteres oder tiefwurzelndes Beikraut kann mit diesen Hacken nicht zuverlässig entfernt werden.
Vergleich Pendelhacke – Ziehhacke
Die Pendelhacke ermöglicht das leichte Entfernen von jungen Beikräutern und ist sehr ergonomisch geformt. Durch das beidseitig geformte Messer wird das Unkraut sowohl bei der Vor- als auch bei der Rückwärtsbewegung effizient aus dem Boden gelöst.
Bei der Ziehhacke wird das Gerät bei der Bewegung vom Körper weg angehoben, der Schnitt erfolgt nur bei der Ziehbewegung. Bei etwas tiefer wurzelnden Beikräutern kann diese Hacke aber auch als klassische Hacke verwendet werden, das heißt man kann mit spitzen Seiten den Boden aufhacken und so das Beikraut entfernen.
Vor allem junges Beikraut und Gräser können mit dieser Methode gut entfernt werden.
Mit der Pendelhacke werden Vor- und Rückwärtsbewegungen ausgeführt...
... während man mit der Ziehhacke nur zieht oder hackt.
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Arbeiten mit dem Stechspaten
Für was verwende ich das Werkzeug?
Will man aus einem länger nicht gejäteten Beet Pflanzen entfernen, die schon eine Durchmesser über 10 cm und einen großen Wurzelballen entwickelt haben, sind Hacken nicht das optimale Werkzeug. Zum Ausgraben von großflächigen Pflanzen ist ein Stechspaten ideal, denn damit kann der gesamte Wurzelstock entfernt werden.
Welche Pflanzen lassen sich am besten entfernen?
Stechspaten benötigt man vor allem zum gezielten Entfernen von größeren Pflanzen.
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Wie wende ich den Wurzelstecher an?
Der Spaten wird direkt an der Pflanze angesetzt und möglichst tief in den Boden getrieben und leicht hin und her bewegt. So geht man rund um die zu entfernende Pflanze vor. In dem man die Griff nun im Winkel von ca. 45 Grad nach hinten unten und anschließend am oberen Teil der Pflanze zieht, kann man das Beikraut entfernen.
Für was ist das Werkzeug nicht so gut geeignet?
Ein Spaten ist nur zum Entfernen von größeren Pflanzen sinnvoll.
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Last Update: 07/2026 | © 2026 Inizio e.U.